Kaputte Straßen? Wir nehmen das Problem ernst.
Schlaglöcher in Halver, bröckelnder Asphalt, unübersichtliche Flickstellen: Viele Bürgerinnen und Bürger erfahren die Situation auf unseren Straßen jeden Tag am eigenen Leib. Für uns Grüne Halver ist klar: Die Infrastruktur einer Stadt ist mehr als nur Beton und Teer. Die ist die Lebensader für Mobilität, Erreichbarkeit und Sicherheit. Deshalb haben wir 2018 eine gezielte Initiative zur Straßensanierung auf den Weg gebracht, die bis heute Wirkung zeigt.
Ein gerechter Verteilschlüssel für nachhaltige Sanierung der Schlaglöcher in Halver
Seit 2018 gibt es auf Vorschlag der Grünen eine neue Regel für die Verteilung von Geldern aus dem städtischen Haushalt. Der Stadtrat hat damals beschlossen: 60 % des Geldes für Sanierungen fließt in Straßen innerhalb der Stadt, 40 % in Straßen außerhalb. Das ist ein fairer und sinnvoller Kompromiss. Denn Straßen in der Stadt haben oft andere Probleme als Straßen auf dem Land – beide brauchen aber passende Lösungen.

Transparenz durch Sanierungsliste – Priorität für Sicherheit und Alltag
Seit der Einführung des neuen Schlüssels wird eine fortlaufende und jährlich aktualisierte Liste geführt. Diese Liste zeigt an, welche Straßen wir zuerst reparieren sollten. Sie berücksichtigt Straßen in der Stadt und auch außerhalb. Auf dieser Basis wird entschieden, welche Straßen es besonders nötig haben. Grundlage dafür sind also klare und verständliche Regeln. Dabei wird berücksichtigt:
- Erhaltungszustand der Straße
- Verkehrliche Frequentierung
- Anstehende Maßnahmen von Versorgern (z. B. Leitungsarbeiten)
- Bedeutung der Straße als zentrale Verkehrsverbindung
Dieses Vorgehen sorgt dafür, dass die Verbesserungen direkt dort ankommen, wo sie am wichtigsten sind: im Alltag der Menschen. Es geht nicht nur um kleine Schönheitsreparaturen, sondern um echte, nützliche Veränderungen. Übrigens: Im Ratsinformationssystem findest du konkrete Informationen dazu. Gib einfach „Straßen Sanierung“ in die Suche ein und schon erscheinen unter anderem die Listen mit den beschlossenen Sanierungsprojekten.
Flickwerk war gestern – Patchen nur als Notfallmaßnahme
Früher hat man oft schnell Schäden behoben, indem man sie nur notdürftig geflickt hat. Heute wissen wir: Das ist keine gute Lösung für die Zukunft. Das Flicken ist nur noch erlaubt, wenn eine sofortige Gefahr besteht und man diese beseitigen muss. Wir wollen die Schäden richtig beheben und nicht nur den Verfall aufhalten.

Wir kämpfen für auskömmliche Finanzierung – trotz begrenzter Mittel
Wir Grüne wissen: Eine nachhaltige Straßensanierung braucht nicht nur gute Pläne, sondern auch genug Geld. Deshalb setzen wir uns auf allen Ebenen dafür ein, dass ausreichend finanzielle Mittel für den Erhalt der Verkehrswege bereitgestellt wird. Leider ist die finanzielle Lage in Halver zurzeit schwierig, besonders in den kommunalen Haushalten. Das erlaubt keinen größeren Spielraum für zusätzliche Investitionen. Wir nutzen die vorhandenen Mittel deshalb gezielt, transparent und effizient. Genau dafür steht unsere Sanierungspolitik.
Zukunftsfeste Straßenpolitik heißt nachhaltige Investition
Gute Straßen sind keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis verantwortungsvoller Planung und konsequenter Umsetzung. Mit dem Verteilerschlüssel, den wir 2018 eingeführt haben, und der Sanierungsliste haben wir Grüne eine wichtige Grundlage für eine offene, faire und nachhaltige Straßenpolitik geschaffen. Wir arbeiten weiter daran, dass jeder sicher und zuverlässig unterwegs sein kann.
Für den Erhalt statt Flickwerk – für ein besseres Morgen. Was wir sonst noch vorhaben? Das findest du in unserem Wahlprogramm!
